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Sport bedeutete f√ľr Steffi schon immer alles. Als die junge Polizistin 2011 Deutsche Meisterin im Ultratrail wird, ahnt sie noch nicht, dass sie zu diesem Zeitpunkt l√§ngst schwanger ist. Wie sie Baby und Sport nun unter einen Hut kriegt ‚Äď davon erz√§hlt sie in ihrem Blog.

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Urlaub und Transalpine Run

10. Sep 2012

Autor Stefanie Felgenhauer

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Gerade sind wir aus dem Urlaub wieder gekommen. Dieses mal war es wirklich Urlaub f√ľr uns alle, vier Tage verbrachten wir mit meinen Eltern im Familienhotel Dolce Vita Post ¬†Alpina in Vierschach bei Innichen.

Das Hotel ist aufgrund seines Aufbaus f√ľr Familien hervorragend geeignet und hat sich auch darauf spezialisiert. Die Besitzer, eine junge Familie hat das Hotel im alpenl√§ndischen Stil als in sich geschlossene Einheit erbaut. In der Mitte befindet sich ein Pool und eine kleine Liegewiese. Ausen rum befinden sich die Chalets und das Haupthaus mit dem Speisesaal. So k√∂nnen die Kinder rumspringen ohne das man Angst haben muss das sie das Hotelgel√§nde verlassen.

Diese Sorge mussten wir noch nicht haben, da Paula keine Ambitionen zum Krabbeln hegt. Sie strampelt zwar unter ihrem Mobile wie verr√ľckt aber drehen oder so ist noch nicht von Interesse. Was uns ganz gelegen kommt, da sie sich noch nicht wehren kann. D.h. sie muss mit, ob sie will oder nicht :-) und bisher scheint sie noch zu wollen. Jedenfalls hatte sie im Tragetuch kein Problem damit zur Dreizinnenh√ľtte auf 2400m getragen zu werden. Sie schlief selig und lie√ü sich nicht einmal von unseren Anfeuerungsrufen st√∂ren. Schlie√ülich mussten wir Freunde, Bekannte und Teilnehmer anfeuern, die die letzte Etappe des Transalpine Runs √ľber die Drei Zinnen bestritten.

Die vier Urlaubstage verkn√ľpften wir mit den Transalpine Run Etappen und gingen jeden Tag zum Zuschauen. Paula interessierten weder die L√§ufer noch der grandiose Anblick der Drei Zinnen. Auch die Tage vorher lie√ü sie sich vom L√§rm im Zielbereich von Sand in Taufers nicht weiter st√∂ren. Schlie√ülich war sie der Star und wurde von vielen Leuten begr√ľsst und angel√§chelt. Das schien ihr gro√üe Freude zu bereiten.

Abends im Hotel war sie meist m√ľde vom Tag, meist verbrachten wir die Vormittage auf der Strecke und lie√üen sie nachmittags am Pool “planschen”. Das bestand aus die F√ľ√üchen ganz vorsichtig ins Wasser tauchen und den Kindern beim Toben zuschauen. Wir mussten um 18 Uhr mit einer Schreistunden leben und danach schlief sie beim Abendessen fest in ihrer Babyschale. In dieser Schreistunde lie√ü sie sich meist schlecht beruhigen, aber das hat sie zuhause auch immer. Die Lautst√§rke im Speisesaal war dann kein Problem mehr, am besten schlief sie als ein Akkordeonspieler zugegen war…

 

Alles in Allem war es ein wundersch√∂ner Urlaub, auch wenn es mir oft sehr weh tat den L√§ufern zuzuschauen… Wenn man einmal erfolgreich dabei war, dann kommt man nicht mehr davon los. Es kribbelte schon wieder in meinen Beinen und ich wollte manchmal einfach nur mitlaufen… Aber ein L√§cheln von Paula und ich wusste, es gibt Wichtigeres…

 



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