Männer, Meeting Minirock – Janina trifft sich am liebsten mit ihren Mädels, weil die wirklich wichtigen Dinge in dem Leben ihrer Freundinnen passieren und nicht im TV.
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03. Feb 2012
Wer kennt sie nicht – die herrlich romantischen Filme der 50er Jahre, in denen Männer in smarter Cary Grant-Manier Autotüren aufhalten und umwerfende Marlon Brandos Frauenherzen allein mit einem Blick weich kochen! Ok, ich gebe zu: Niedliche Audrey Hepburns und allzeit-erotische Marilyn Monroes sind in heutiger Zeit genauso selten anzutreffen. Das wäre ja auch wirklich ein bisschen viel verlangt, oder? Ich meine, wer damals als gute Ehefrau gelten wollte, sprang um 5 Uhr morgens aus dem Bett, um Make-Up und Haare zu richten. Und so gaukelten diese fantastischen Sirenen ihren Männern die perfekte Frau vor, die niemals schlecht frisiert ist, pupst oder nach dem Aufwachen riecht wie 3 Tage alte Erbsensuppe.
Auch wenn diese Zeiten längst Vergangenheit sind, entdecke ich bei manch einer Freundin doch den ein oder anderen 50er-Spleen. Meine Freundin Lisa zum Beispiel hat sich am Anfang ihrer Beziehung ausschließlich geschminkt und im süßen Fummel gezeigt. Geschlafen hat sie in Make-Up und einem unbequemen Negligé. Tagsüber stöckelte sie für ihren Traummann auf mörder-hohen High Heels herum.
Ich habe mir das Schauspiel schon damals mit einem großen Grinsen im Gesicht angeschaut. Mein Freund hat mich bereits nach einer Woche ungeschminkt, in Jogging-Hose und ohne Wonderbra gesehen – und ist trotzdem geblieben! Ich kann ja verstehen, dass diese kleinen Balz-Spielchen auch Spaß machen können. Aber so wirklich verstellen möchte ich mich für die Liebe nicht! Denn früher oder später muss Mann eh mit all meinen Macken leben und sie lieben lernen.
Was meint ihr? Darf und sollte man sich in der Kennenlern-Phase selbst ein bisschen attraktiver machen? Oder seid ihr dafür, vom ersten Moment an mit offenen Karten zu spielen?
Eure Janina
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