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ServicewĂŒste Deutschland??

04.
Okt 2012

Morgen geht es los, wir touren fĂŒr 10 Tage durch Österreich und Kroatien! Mein Mann arbeitet als freier Fotojournalist und ist fĂŒr zwei MTB und Rennradmagazine unterwegs. Ich unterstĂŒtze ihn nach KrĂ€ften, in dem ich die Berichte zu seinen Fotos schreibe.

Und Paula ist natĂŒrlich mit dabei! Gepackt habe ich schon vor zwei Tagen, ja nichts vergessen!! Windeln, Essen, Flaschen, Klamotten, Chariot, Ergo Baby…

Aber schön langsam hĂ€lt der Herbst Einzug bei uns! Es regnet und wird immer kĂ€lter! Deshalb habe ich mir am Montag ein Tragecover bestellt. Das Teil von MAM ist innen aus Fleece und außen Wasserdicht!! Also fĂŒr unsere Reise in die österreichischen Alpen perfekt! Ich habe das Cover bei Kiddys Babytrage bestellt und es wurde auch gleich noch am Montag verschickt! Ich mache ja wirklich ungern Werbung fĂŒr eine Internetseite aber diesen Shop muss ich echt mal loben!! Das Cover wurde per DPD verschickt, incl Sendungsverfolgung und sollte eigentlich spĂ€testens Donnerstag hier sein. War es natĂŒrlich nicht, da der DPD-Fahrer es fĂŒr angebracht hielt das Paket ĂŒber Nacht lieber in seinen Wagen zu behalten als es mir zuzustellen.

Trotzdem konnte ich, im Gegensatz zu DPD, den Inhaber von Kiddys Babytrage noch um neun Uhr abends erreichen und er sicherte mir zu, sich Freitag frĂŒh gleich mit DPD in Verbindung zu setzen, damit ich das Paket noch irgendwie bekomme!!

Ich bin echt ĂŒberrascht, dass man so spĂ€t am Abend noch so freundlich behandelt wird ist echt eine Außnahme! Und auch wenn ich das Paket morgen nicht bekomme, von dem Shop bin ich begeistert!

Ach ja, Kiddys Babytrage versendet nun mit DHL :-)






Nachtrag – Tragen mal anders

26.
Sep 2012

Wie beim letzten Mal berichtet, konnte ich eine BabyBjörn Trage testen. Und Paula war so ganz und gar nicht begeistert davon. Sobald sie in der Trage saß fing sie an zu weinen. Ich dachte, weil es nicht so eng ist wie im Tuch und vielleicht ist es auch nicht so bequem. Ich konnte mit der Trage keinen Meter aus dem Haus und spĂ€testens nach 10 min musste ich sie wieder raus nehmen.

Eine Freundin war so nett mir ihre Ergo Baby Trage zu leihen. Schließlich war das Einbinden ins Tragetuch noch immer eine Prozedur. Und Paula liebte das Teil! Gleich beim ersten Mal schlief sie mir seelig ein. Die KopfstĂŒtze funktionierte ich als Sonnen-/Wind- und Wetterverdeck um da sie noch keine KopfstĂŒtze braucht. Schließlich ist die Ergo Baby erst fĂŒr Babys ab sechs Kilo und das dĂŒrfte mein Engel schon lang haben, wenn ich meine Arme frage :-)

So legte ich mir auch eine Ergo Baby zu und wir sind sowas von happy!! Bei den Fotoshootings, zu denen wir meinen Mann begleiten können ist das Ding Gold wert! Einfach schnell rein, ein paar Stunden drin schlafen, schnell raus in die Maxi Cosi, kurze Autofahrt zum nĂ€chsten Fotopunkt, auf der Spieledecke in der Wiese strampeln, wieder rein in die Trage… Paula ist der Sonnenschein unseres Teams, sie bringt alle zum Lachen wenn sie brabbelnd und strahlend auf ihrer Decke liegt und sich an jedem erfreut, der mit ihr schĂ€nkert!

Die BabyBjörn Trage habe ich daraufhin meiner KinderÀrztin (sie ist sehr tragefreundlich) und einer befreundeten Physiotherapeutin, die sich auf kleine Kinder spezialisiert hat, gezeigt. Beide waren unabhÀngig voneinander der Meinung, dass die Haltung meiner Kleinen in der Trage nicht gut wÀre. Von Anhock-Spreiz-Stellung keine Spur. Sie empfohlen mir, es mit dem Tuch oder der Ergo Baby zu versuchen. Mein Engel wusste also von Anfang an was ihr gut tut und was nicht.

 

Wie es mir sportlich geht? Äh na ja… Meine Narbe schmerzt immer wieder leicht und sportlich bin ich noch nicht wirklich fit. Es zieht sich…






Tragen mal Anders

11.
Sep 2012

Mein kleiner Schatz wurde von Anfang an an das Tragetuch gewöhnt. Noch immer gibt es beim Einbinden regelrechte Schreiattacken, da die Enge anfangs immer ungewohnt ist. Und meist binde ich sie ein, wenn sie absolut nicht in den Schlaf findet. Oder wenn wir auf die Drei Zinnen gehen :-) Aber ist sie dann mal drin und nuckelt an ihren Schnuller, dann ist die Welt schnell wieder in Ordnung und sie schlummert bald ein.

Nun hatten wir die Möglichkeit einen BabyBjörn Tragesitz Miracle zu testen. Ich freute mich sehr ĂŒber die Möglichkeit, da das Einbinden immer eine Prozedur ist und sich das Tragetuch auch mit der Zeit löst. Und wenn es dann verrutscht, werden auch die Schultern falsch belastet…

Der Tragesitz war fĂŒr mich gleich mal total bequem. Er ließ sich super gut verstellen und trug sich einwandfrei. Das lag wohl vor allem an den breiten Gurten.

Nur leider war meine Kleine nicht so begeistert. Ihr war es wohl nicht eng genug in dem Sitz. Sie schrie von der ersten Sekunde an und ließ sich auch nicht beruhigen. Ich probiere es aber weiter, schließlich wĂ€re es ein Vorteil fĂŒr meine Schultern…

Mich störte die Schnalle, welche zur GrĂ¶ĂŸenverstellung gebraucht wird. Sie befindet sich auf Höhe der Windeln/Bauchnabel des Babys und ist aus Plastik. Vielleicht habe ich mir das nur eingebildet, aber die muss doch drĂŒcken…

Ansonsten wĂ€re ich sehr zu frieden gewesen und fĂŒr unsere Wanderungen wĂ€re die Trage wirklich Gold wert. Mal schauen, vielleicht gewöhnt sie sich ja noch daran… Ich bleib daran…






Die Frage nach der Richtigkeit…

10.
Sep 2012

NatĂŒrlich fragen wir uns immer wieder ob so ein unstrukturierter Tagesablauf gut fĂŒr sie ist. Aber außer dem abendlichen Einschlafritual bekommen wir einfach keine RegelmĂ€ĂŸigkeit hin. Es funktioniert einfach nicht. Wir mĂŒssten es wirklich ĂŒbers Knie brechen und wĂŒrden uns dann kaum noch sehen. Trotzdem bleibt immer die Frage, ist das richtig so? Bis auf die abendliche Schreiattacke ist Paula ein total braves und zufriedenes MĂ€dchen. Aber die Frage, ob man seinen Kind mit der Herumfahrerei etwas Gutes tut bleib wohl immer. Schließlich ließt man genug ĂŒber die Wichtigkeit eines geregelten Tagesablaufs und das man den Babys Vorlesen soll usw… Paula mag sich aber gar nicht still halten. Entweder strampeln auf der Decke oder von Mama/Papa/Oma/Opa ĂŒber die Schulter getragen werden. Dann ist die Kleine selig. Im Kinderwagen ĂŒber einen Schotterweg holpern liebt sie auch. Und da wir sie schon mit vier Wochen mit nach Österreich genommen haben, schlief sie auch im Urlaub ohne Probleme auf der fremden Matratze ein. Vorlesen und stillhalten sind dann doch nicht so ihre LieblingsbeschĂ€ftigungen…

Wir sind total glĂŒcklich mit unserem Sonnenschein und ich hoffe, dass ich „alles“ irgendwie richtig mach…

 

Mir selbst geht es auch gut soweit. Auch wenn das Laufen nicht viel besser wird. Ich gehe zwar gern aber fit bin ich immer noch nicht. Die Beinmuskulatur hat sich in den letzten Monaten wohl total verabschiedet. Im RĂŒckbildungskurs war ich auch. Ich wĂŒnsche aber jeder Mutter das sie eine bessere Hebamme hat wie ich… Klar kann man keine KraftĂŒbungen machen, das hĂ€tte ich auch nie erwartet, aber etwas mehr Miteinander und eine lockerere Stimmung wĂ€re nicht schlecht gewesen. Gebracht hat mir die ganze Sache recht wenig und ich war wirklich enttĂ€uscht. Eigentlich hĂ€tte ich gern ein paar MĂŒtter kennen gelernt, vielleicht wĂ€re auch jemand mit mir Laufen gegangen aber dazu kam es bei unserem Kurs nicht. Da ich mich auch noch schwer damit tue, andere Leute kennen zu lernen muss ich mal schauen, wie lang ich noch allein durch die Gegend jogge… Vielleicht kommt mir bald mal die rettende Idee, wie man junge, sportliche Eltern kennen lernt… Sportler sind eben meistens EinzelkĂ€mpfer…

 

 

 






Urlaub und Transalpine Run

10.
Sep 2012

Gerade sind wir aus dem Urlaub wieder gekommen. Dieses mal war es wirklich Urlaub fĂŒr uns alle, vier Tage verbrachten wir mit meinen Eltern im Familienhotel Dolce Vita Post  Alpina in Vierschach bei Innichen.

Das Hotel ist aufgrund seines Aufbaus fĂŒr Familien hervorragend geeignet und hat sich auch darauf spezialisiert. Die Besitzer, eine junge Familie hat das Hotel im alpenlĂ€ndischen Stil als in sich geschlossene Einheit erbaut. In der Mitte befindet sich ein Pool und eine kleine Liegewiese. Ausen rum befinden sich die Chalets und das Haupthaus mit dem Speisesaal. So können die Kinder rumspringen ohne das man Angst haben muss das sie das HotelgelĂ€nde verlassen.

Diese Sorge mussten wir noch nicht haben, da Paula keine Ambitionen zum Krabbeln hegt. Sie strampelt zwar unter ihrem Mobile wie verrĂŒckt aber drehen oder so ist noch nicht von Interesse. Was uns ganz gelegen kommt, da sie sich noch nicht wehren kann. D.h. sie muss mit, ob sie will oder nicht :-) und bisher scheint sie noch zu wollen. Jedenfalls hatte sie im Tragetuch kein Problem damit zur DreizinnenhĂŒtte auf 2400m getragen zu werden. Sie schlief selig und ließ sich nicht einmal von unseren Anfeuerungsrufen stören. Schließlich mussten wir Freunde, Bekannte und Teilnehmer anfeuern, die die letzte Etappe des Transalpine Runs ĂŒber die Drei Zinnen bestritten.

Die vier Urlaubstage verknĂŒpften wir mit den Transalpine Run Etappen und gingen jeden Tag zum Zuschauen. Paula interessierten weder die LĂ€ufer noch der grandiose Anblick der Drei Zinnen. Auch die Tage vorher ließ sie sich vom LĂ€rm im Zielbereich von Sand in Taufers nicht weiter stören. Schließlich war sie der Star und wurde von vielen Leuten begrĂŒsst und angelĂ€chelt. Das schien ihr große Freude zu bereiten.

Abends im Hotel war sie meist mĂŒde vom Tag, meist verbrachten wir die Vormittage auf der Strecke und ließen sie nachmittags am Pool „planschen“. Das bestand aus die FĂŒĂŸchen ganz vorsichtig ins Wasser tauchen und den Kindern beim Toben zuschauen. Wir mussten um 18 Uhr mit einer Schreistunden leben und danach schlief sie beim Abendessen fest in ihrer Babyschale. In dieser Schreistunde ließ sie sich meist schlecht beruhigen, aber das hat sie zuhause auch immer. Die LautstĂ€rke im Speisesaal war dann kein Problem mehr, am besten schlief sie als ein Akkordeonspieler zugegen war…

 

Alles in Allem war es ein wunderschöner Urlaub, auch wenn es mir oft sehr weh tat den LĂ€ufern zuzuschauen… Wenn man einmal erfolgreich dabei war, dann kommt man nicht mehr davon los. Es kribbelte schon wieder in meinen Beinen und ich wollte manchmal einfach nur mitlaufen… Aber ein LĂ€cheln von Paula und ich wusste, es gibt Wichtigeres…

 






Endlich wieder Internet…

31.
Aug 2012

Endlich ist der Umzug geschafft und wir haben nach fast zwei Monaten wieder Internet! Juhu! Naja, im Wald geht alles etwas langsamer :-)

Ich dachte schon, ich kann gar keinen Eintrag mehr erstellen wenn es so weiter geht…

Unser kleiner Schatz gedeiht auch prĂ€chtig und ist natĂŒrlich das sĂŒĂŸeste Baby der Welt! Außer vielleicht um vier Uhr frĂŒh wenn sie alle zwei Stunden ihr FlĂ€schen verlangt :-) Von wegen, Flaschenkinder schlafen durch… Unser kleiner Rabauke hat bisher einmal durchgeschlafen, da waren wir eine Nacht in Frankreich in einem Etap-Hotel… Hm, vielleicht sollten wir öfters so weit fahren…

Paula ist oft mit uns oder besser gesagt wir mit meinen Mann unterwegs und es scheint ihr bisher ganz gut zu bekommen. Sie will sowieso alles sehen und nur ĂŒber der Schulter getragen werden. Alternativ in ihrem neuen Kinderwagen sitzen. Sie ist zwar erst 12 Wochen alt, aber seit einem Monat fahre ich sie in einem Chariot durch die Gegend. Das ist so ein Sportkinderwagen mit einer „HĂ€ngematte“ drin fĂŒr die Kleinsten. Aber sie schaut halt vorne raus, was sie eigentlich in dem Alter noch nicht soll. Paula aber sitzt wie ein Pascha in ihrer HĂ€ngematte und wenn sie nicht gerade schlĂ€ft schaut sie ganz interessiert durch die Gegend! Sie liebt es auch durch unwegsames GelĂ€nde gefahren zu werden! Je höher die Steine um so besser scheint mir manchmal…

FĂŒr uns ist das Teil eine echte Bereicherung! Seit sie sechs Wochen alt ist gehe ich fast tĂ€glich mit ihr laufen. Vorher lag sie in unserem alten Kinderwagen in der Babywanne. Selbst auf Teerstraßen hob es sie in der Wanne manchmal aus das ich echt Angst hatte! Jetzt laufen wir fast ĂŒberall herum, gut, auf richtigen Waldwegen mit großen Wurzeln muss ich gehen aber sonst sind uns keine Grenzen gesetzt!

Fit bin ich aber trotzdem nicht… Vor genau einem Jahr startete der Transalpine Run und die Erinnerung tut ganz schön weh… Aber vor allem kann ich mir zur Zeit gar nicht vorstellen wie ich das geschafft habe. Meine Beine sind Schatten ihrer selbst und meine Muskeln scheinen sich komplett verflĂŒchtigt zu haben… Ich hoffe, dass es bald mal besser wird, den Bergauf fĂŒhle ich mich manchmal echt zum k… beim Laufen.

Ach ja, und ne Begleitung wĂ€re mal toll… Aber wie findet man Gleichgesinnte??






Die erste Wanderung

25.
Jun 2012

Unser kleiner Schatz wĂ€chst und gedeiht!! „Dank“ der Flasche nimmt sie auch endlich gut zu!

Am vergangenen Wochenende entschlossen wir uns dazu, das Experiment Reisen mit Baby anzutreten. Mein Mann musste beruflich ins Kleinwalsertal und wir fuhren mit! Schließlich ist er sehr sehr viel unterwegs und wenn wir nicht mitfahren können, dann bekommt er fast nichts von ihr mit. Auch unsere Hebamme war der Meinung, dass solange wir ruhig bleiben und bei ihr sind alles in Ordnung ist.

Also packten wir unser Auto mit allen erdenklichen Sachen fĂŒr die Kleine voll, von der Kinderwagenwanne, die als Bett dienen sollte ĂŒber Windeln, Wasserkocher, Flaschen, Pulver bis hin zu SpucktĂŒcher, Kuscheldecke und natĂŒrlich Tragetuch. Gott sei Dank haben wir ein großes Auto…

Uns wurde sehr schnell klar, dass es mit Baby unmöglich ist einen Zeitplan einzuhalten. Mit einigen Trink- und Kuschelpausen erreichten wir, zwar entspannt aber nach erst nach sehr langer Fahrzeit das Kleinwalsertal. Im kleinen Berghotel wurden wir sehr nett empfangen und spÀtestens beim abendlichen Grillen eroberte die Kleine die Herzen der anderen GÀste im Sturm!

Am Sonntag machten wir uns dann auf zur ersten Wanderung! Paula kam bei mir ins Tragetuch und wĂ€hrend mein Mann seiner Arbeit nach ging, eroberten Paula und ich die Bergwelt. Wir machten auf der BergunthĂŒtte und der Alpe Widderstein Rast – ĂŒbrigens sehr zu empfehlen als Ausflugsziele – , wo unsere Prinzessin bald der Star war! Gott sei Dank bekommt sie das noch nicht so mit, sonst wĂŒrde es ihr sicher zu Kopf steigen!  Bei bestem Wetter wanderten wir insgesamt vier Stunden durch die Gegend und bis auf eine Trinkpause verschlief die Kleine ihre erste Wanderung unbeindruckt.

Meine Schultern straften mich abends fĂŒr diese Unternehmung! Das Tragetuch ist doch immer noch ungewohnt und mein Körper noch nicht so fit wie er sein sollte… Ich holte mir einen anstĂ€ndigen Sonnenbrand an den Armen und im Nacken, außerdem war die Nackenmuskulatur „etwas“ verspannt. Und fertig war ich abends, die Beine taten weh wie nach nem Lauf. Es ist doch noch nicht alles so wie es sein soll…

Nach diesem aufregenden Tag fuhren wir abends wieder ganz entspannt heim! Aber die folgende Nacht sollte nicht so entspannt werden… Paula musste das Erlebte erst verarbeiten und dachte gar nicht daran zu schlafen. Sie war total unruhig und fing immer wieder an zu weinen. Erst an uns geschmiegt schlief sie dann doch endlich ein! Der nĂ€chste Tag ging Ă€hnlich weiter. Sie war unruhig und schlecht gelaunt, erst mittags ließ sich sich von mir in den Schlaf tragen. Nun sollen wir es laut Hebamme mal mit Pucken probieren, da sie im Schlaf so viel strampelt und zappelt. Hoffentlich hilft das…

Es war wohl doch etwas sehr aufregend! Aber wenn Paula nicht mitfahren kann, hat mein Mann kaum etwas von ihr! Und mir tut es auch sehr gut, wenn ich in seiner NĂ€he sein kann! Trotzdem habe ich immer wahnsinnige Angst sie zu ĂŒberfordern… Und keiner kann mir sagen ob ich die richtige Entscheidung treffe…

 






Es ist kein Regen – der Himmel weint weil er seinen schönsten Engel verloren hat

17.
Jun 2012

So, da bin ich wieder! Genau 17 Tage ist es her, dass meine kleine Maus Paula nicht ganz freiwillig das Licht der Welt erblickte.

Sie ließ sich nicht dazu bewegen, sich noch zu drehen, also wurde ein Kaiserschnitt mit Teilnarkose bei mir durchgefĂŒhrt. Und mein Engel hatte gute GrĂŒnde sich nicht zu drehen, die Nabelschnur war sehr kurz und lag um ihren Hals!

Ja, der Kaiserschnitt… Eine Erfahrung die ich im Augenblick nie wieder machen möchte!!!! Ich habe mich noch nie so hilflos, ausgeliefert und völlig verĂ€ngstigt gefĂŒhlt. Es war meine erste Op und ich hatte mehr Angst als Verstand. Doch mein Mann war bei mir und die Ärzte im Krankenhaus Zwiesel waren auch sehr nett und verstĂ€ndnisvoll. Leider konnte ich die Kleine nicht gleich anlegen, sondern erst im Aufwachraum.

Das dieses kleine BĂŒndel mein Kind sein soll, fĂŒr das mein Mann und ich nun die Verantwortung tragen schlich sich erst langsam in meine Bewusstsein. Da ich mich die ersten zwei Tage gar nicht bewegen konnte brauchte ich fĂŒr die ersten Stillversuche immer Hilfe! Die Kinderschwestern waren zwar sofort da und unterstĂŒtzten mich nach KrĂ€ften, aber es war eine sehr schwere Zeit. 10 Tage blieb ich mit der Kleinen im Krankenhaus, nach ein paar Tagen durfte ich mit Begleitung schon raus gehen, die Kleine blieb derweil im Kinderzimmer. Aber ich war sehr angeschlagen. Die Sectio setzte mir ebenso zu wie die Probleme beim Stillen und mein Kreislauf.

Als wir endlich heim durften wurde alles erst noch schlimmer. Meine Brustwarzen waren aufgebissen und ich stillte nur noch mit HĂŒtchen sonst bekam ich einen Heulkrampf. Dadurch erwischte sie zu wenig und wollte alle zwei Stunden trinken, was sich oft ĂŒber eine Stunde zog – an schlaf war nicht zu denken. Nachts heulte ich eigentlich nur noch, ich hatte Angst wenn sie aufwacht und trinken will da die Schmerzen zuviel fĂŒr mich waren. Wie ich das sechs Monate aushalten soll war mir ein RĂ€tsel!

Drei Tage ist es jetzt her, da wachte ich mit Fieber und SchĂŒttelfrost auf – Diagnose BrustentzĂŒndung. Ich musste auf einer Seite abpumpen, aber da kam fast nichts mehr, die Brust hatte sich so gut wie selber abgestillt. Und dann probierte ich es schweren Herzens mit FlĂ€schchen auf Rat meiner Hebamme. Sie sah wie ich litt und wie die Beziehung zu meiner Tochter litt. Jetzt versuchen wir gerade uns umzustellen… Mal schauen wie sie es vertrĂ€gt und wie es sich auf meinen Körper auswirkt das ich nicht mehr stille…!! Aber Paula ist bisher ein sehr braves MĂ€dchen, dass viel schlĂ€ft und nur bei Hunger die ganze Siedlung zusammenschreit :-)

An sportliche BetĂ€tigung ist natĂŒrlich noch ĂŒberhaupt nicht zu denken!! Aber ich schleppe die Kleine im Tragetuch ĂŒberall mit hin und gehe viel Spazieren! Auch wenn ich danach regelmĂ€ĂŸig die Couch aufsuchen muss… Es ist alles viel viel anstrengender geworden…






16 Kilo mehr… Und kein Ende in Sicht

14.
Mai 2012

Die Tage plĂ€tschern so dahin, zwischen Laufen und Möbel abbauen. Unser Umzug nimmt langsam Formen an und der Abschiedsschmerz packt mich immer öfters. Deshalb springe ich eigentlich den ganzen Tag durch die Gegend, bis mir abends die Schulter schmerzt das ich heulen könnte. Aber so komme ich wenigstens nicht zum ĂŒberlegen. Ich freue mich ja auf mein Kleines, aber die Angst vor dem Unbekannten und der Schmerz, die beste Freundin zurĂŒck lassen zu mĂŒssen ergeben eine sehr explosive Mischung.

Die Versuche meines Mannes mich zur Ruhe zu verdonnern scheiterten bisher mehr als klĂ€glich. Deshalb gehe ich fast jeden Tag zum locker Traben, der Ausdruck laufen ist wirklich ĂŒbertrieben.

Trotzdem ist die Waage erbarmungslos… Heute hab ich das Bad ausgerĂ€umt und das unsĂ€gliche Ding gleich mal verpackt, dann komm ich wenigstens nicht mehr auf die Idee mich zu wiegen. Bisher habe ich 16 Kilo zugenommen, wenn man von meinem Transalp-Gewicht ausgeht. Da hab ich mich nĂ€mlich zum letzten Mal vor der Schwangerschaft gewogen. Ok, da wog ich sowieso drei Kilo weniger als normal, aber trotzdem… Also Sportlerin ist man da oft sehr anfĂ€llig… Nette Leute in meinen Umfeld meinen zwar, man sieht mir von hinten die Schwangerschaft null an und der Bauch sieht aus wie im sechsten Monat aber die Zahlen auf dem komischen Display lassen mich manchmal echt zweifeln. Und dabei bin ich ĂŒberhaupt nicht maßlos!! Ich achte sehr auf meine ErnĂ€hrung, keine NutellanĂ€chte, keine Essiggurken, keine Tortenschlachten… Meine Suchtmittel sind Haribo, Bahlsen Kekse, KnĂ€ckebrot, KĂ€se und Obst mit Quark… Eigentlich ganz ok… Trotzdem bleibt mir die Luft immer öfters weg. (Ich sollte denjenigen mal finden, der die Anstiege auf meiner Strecke immer steiler macht…). Aber solange die Kleine gesund ist, sind sogar die Zahlen auf der Waage ertrĂ€glich!! Rede ich mir immer wieder ein, wie gesagt, fĂŒr eine Sportlerin ist das manchmal echt schwer. Und Kommentare wie „was, so viel?“ sind nicht gerade hilfreich…

Mittlerweile freue ich mich schon sehr, wenn die Kleine da ist und auch der Umzug einigermaßen gepackt ist! Uns stehen noch stressige Wochen bevor… Trotzdem darf ich mich sehr glĂŒcklich schĂ€tzen, außer das die linke Schulter Probleme macht und ich kurzatmig werde geht es mir super! Die leichten Wehen sind auch wieder weg und das Wasser in den Beinen hĂ€lt sich in Grenzen. Dem Sport sei dank!! In diesem Sinne, keep on Running!!

 






Noch vier bis sechs Wochen…

05.
Mai 2012

Schön langsam wird es beschwerlich… Der Arzt musste mir vor wenigen Tagen mitteilen, dass mein Muttermund leicht verkĂŒrzt ist und ich beim Laufen vorsichtig sein soll. Bin jetzt in der 34. Woche, hĂ€tte also noch sechs Wochen Zeit (bei Kaiserschnitt, wonach es bisher aussieht nur noch vier Wochen…) Aber jeder Tag zĂ€hlt, meint der Arzt!

Also aufpassen! NatĂŒrlich bin ich vorsichtiger! Nicht nur beim Sport, schaue auch das ich mich beim Umzug nicht ĂŒberanstrenge. SchrĂ€nke abbauen kann ich aber! Glaube ich…

LĂ€sst man sich vom Arzt eigentlich Symptome einreden? Ich befĂŒrchte es fast, als ich ein paar Tage nach dem Arztbesuch laufen gehe. Mein RĂŒcken schmerzt mittendrin, in der Leistengegend. Und ich habe das GefĂŒhl, dass der Bauch wahnsinnig nach unten drĂŒckt. Genau darauf soll ich aufpassen und sofort langsamer machen. Aha. Super. Zuhause wird es nicht mehr besser. Weder auf der Couch, noch unter der Dusche noch im Bett… Normal tut mir im Bett liegen sehr gut, da wir ein Wasserbett haben. Aber diese Nacht ist unglaublich lang. Drei Stunden Schlaf, den Rest der Zeit wĂ€lze ich mich von einer Seite auf die Andere. Hab andauernd Hunger auf KnĂ€ckebrot und kann absolut nicht schlafen. Gott sei Dank ist mein Mann beim Arbeiten unterwegs, so kann ich bis drei Uhr frĂŒh lesen… Tags drauf schmerzt der RĂŒcken immer noch, aber Wehen sind es keine laut Hebamme, da die Schmerzen immer da sind. Schon mal ein Lichtblick. Aber die nĂ€chste Nacht wird nicht besser…

An Sport ist nicht zu denken. Bin nur mĂŒde, fertig und meine Laune ist im Keller. Wie soll das dann mit Kind sein???? Bei Schlafentzug bin ich schnell schlecht gelaunt und antriebslos! Wie soll ich da zum Sport gehen? Wie wird mein Mann meine Laune ertragen?

Oh mein Gott… Ich glaub, ich brauche Schlaf…

 






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