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Und wann zieht ihr zusammen?

23.
Aug 2012

Bei vielen Pärchen löst das Thema “Zusammenziehen” ja riesige Diskussionen aus, bei anderen absolute GlĂĽcksgefĂĽhle. Ich gehöre eher zu der ĂĽberstĂĽrzenden Sorte. Mein Kerl und ich haben so ziemlich seit unserem ersten Date keine Nacht mehr getrennt verbracht und so auch ziemlich schnell gemerkt: Getrennte Wohnungen machen so gar keinen Sinn. Zusammenziehen nach nur sechs Monaten Beziehung – etwa die Hälfte unserer Freunde erklärte uns fĂĽr verrĂĽckt. Gewagt haben wir es trotzdem und geschadet hat es unserer Beziehung auch nicht. Dennoch rechtfertige ich mich auch heute manchmal noch fĂĽr diese schnelle Entscheidung.

Beim gemeinsamen Mittagessen kamen meine Freundin Vanessa und ich heute auf das Thema “gemeinsame Wohnung”. Vanessa ist mit ihrem Freund bereits seit knapp zwei Jahren zusammen und etwa genau so lange schwebt das Thema “Zusammenziehen” im Raum. Gewagt haben die beiden das Abenteuer allerdings bis heute nicht. “Wir haben momentan kein Geld” oder “Wir warten bis nach dem Urlaub” sind die häufigsten Erklärungen, die Vanessa und ihr Freund fĂĽr ihre getrennten Wohnungen geben. Und doch hört man immer wieder das Versprechen “Wir werden auf jeden Fall bald zusammenziehen”.

NatĂĽrlich lasse ich jedem seine Meinung und kann diese auch verstehen. Aber trotzdem frage ich mich oft: Wovor haben Pärchen eigentlich Angst? Geteilte Kosten, geteilte Arbeit und ganz viel Zweisamkeit – fĂĽr mich hat das Zusammenwohnen vor allem Vorteile!

Wie steht ihr zu “gemeinsamen” oder “einsamen” Wohnungen? Und wie schnell lasst ihr euch in einer Beziehung auf das Abenteuer gemeinsame Wohnung ein?

Eure Janina






Enge Freundschaft oder Eintagsfliege?

08.
Aug 2012

In meinen jüngeren Jahren habe ich in Sachen Liebe vor allem eines gerne falsch gemacht: Ich habe an Männern festgehalten, obwohl sie einfach nicht zu mir passten. Auch wenn ich diese Lektion inzwischen gelernt und ja auch den richtigen Mann gefunden habe, passiert mir dieser Fehler doch immer noch. Zwar nicht mehr in Sachen Liebe, dafür aber in Sachen Freundschaft. Ich lerne gerne neue Menschen kennen und stehe neuen Freundschaften sehr offen gegenüber. Leider ziehe ich aber dank meiner Neugier oft zu spät die Notbremse. Und stürze mich so Kopfüber in eine Freundschaft, die von vornherein gar nicht funktionieren kann.

Besonders mit fortschreitendem Alter muss ich feststellen, dass ich Freundschaften mit anderen Augen begutachte. Früher machte es mir nichts aus, mit neuen Freundinnen für ein paar Wochen oder Monate Spaß zu haben und danach einfach wieder getrennte Wege zu gehen. Doch heute ärgere ich mich über diese verschwendete Zeit und vor allem auch über mich. Passiert ist mir das erst vor Kurzem wieder. Ich verstand mich prima mit meiner neuen Arbeitskollegin Melanie. Wir lachten viel, trafen uns zum Mädelsabend oder gingen mit unseren Kerlen zum gemeinsamen Abendessen. Doch irgendwann musste vor allem ich feststellen: Melanie hängt doch mehr an Party, Alkohol und Ausgehen als ich, die ich vielmehr an Mädelsabenden, guten Filmen und Shopping interessiert bin. Versteht mich nicht falsch, das ist für mich kein Grund, eine Freundschaft zu beenden. Aber viel Platz für Tiefgang ist da leider auch nicht mehr.

Und genau das lässt mich fragen: Warum halten wir eigentlich an Freundschaften fest, wenn wir eine Beziehung in diesem Stadium längst beenden würden?

Kennt ihr diese neu gewonnen Freundschaften, die sich bei näherem Hinsehen als Satz mit X entpuppen? Und wie geht ihr damit um?

Eure Janina






Wenn man nicht mehr sucht …

27.
Jul 2012

Auch wenn ich inzwischen seit ein paar Jahren glĂĽcklich vergeben bin, kann ich mich gut an meine Single-Zeiten und vor allem auch Panikattacken erinnern. Ich war lange der einzige Single in meinem Freundinnenkreis und hatte deswegen oft schlaflose Nächte. “Was, wenn ich nie Mr. Right finde?”, fragte ich mich immer und immer wieder. In Clubs stand ich mit einer verzweifelt suchenden Miene im Gesicht in der Ecke und lernte wohl genau deswegen auch lange keinen vernĂĽnftigen Mann kennen. Meine Freundinnen versuchten stets mich zu beruhigen und abzulenken und predigten folgenden Grundsatz: Wenn Du aufhörst zu suchen, kommt der richtige schon um die Ecke.

Genau das Gleiche predigte ich meiner Kollegin Natalie die letzten Monate. Natalie hat die magische 30 vor Kurzem als Single ĂĽberschritten und wurde so langsam panisch. “Ich werde als einsame Jungfer sterben. Wahrscheinlich mit 20 Katzen um mich herum”, heulte sie ununterbrochen. Zwar versuchten ihre Freundinnen sie ständig mit gemeinsamen Bekannten und wir Kollegen sie mit heiĂźen BĂĽro-Singles zu verkuppeln, doch nichts half. Und dann endlich vor ein paar Wochen  entspannte sich Natalie endlich und lenkte sich mit ihrer anstehenden Beförderung vom Beziehungs-Dilemma ab. Und siehe da: Letzte Woche lernt Natalie in der Starbucks-Schlange einen absoluten Traummann kennen und schwebt seitdem auf Wolke Sieben. Zwar kann man noch lange nicht sagen, ob das die Liebe ihres Lebens wird, aber momentan macht der neue Mann in ihrem Leben sie rundum glĂĽcklich.

Ständig nach Mr. Right Ausschau zu halten ist wohl der größte und wohl bekannteste Fehler der Single-Frauen weltweit. Ich selber und so ziemlich alle meine Freundinnen haben ihn mindestens einmal begangen. Und haben wir daraus gelernt? Nein!

Seid auch ihr schonmal in die Verzweiflungs-Falle getreten oder seid ihr ganz entspannte Singles?

Eure Janina






Willst Du heute?

16.
Jul 2012

Seien wir mal ehrlich: Nach vier Jahren Beziehung herrscht zwischen den meisten Paaren nicht mehr der anfängliche und schwer verliebte Sex-Drang. Genau wie im Berufsleben schleicht sich auch beim Sexleben irgendwie der Alltag an und man muss den richtigen Zeitpunkt finden, um ein intimes Meeting dazwischen zu quetschen. Bei meinem Kerl und mir liegt es in letzter Zeit aber meist nicht nur an der fehlenden Zeit, sondern auch an leider entgegengesetzt tickender “Lust-Uhren”. Denn will er, hab ich meist keine Lust. Und will ich ran, mag er nicht. Das mag daran liegen, dass ich momentan unglaublichen Stress auf der Arbeit habe und er auch sehr viel zu tun hat.

Am Wochenende klagte ich meiner verheirateten Freundin Tina mein Sex-Leid. Anstatt mich aufzumuntern oder die erhoffte und wundersame Lösung vorzuschlagen, entgegnete sie allerdings nur ganz trocken: “Willkommen in meinem Alltag. Ein Wunder, dass der Mann mich ĂĽberhaupt schwanger bekommen hat.” Einen Tipp hatte sie zwar parat: “Leg halt selber Hand an, wenn er nicht will” – richtig “befriedigt” hat der mich allerdings nicht. “Aber es muss doch einen Weg geben, wieder Zeit und Lust fĂĽr Sex zu finden – und zwar beiderseits?”, fragte ich empört. “Also mir kommt das so ganz gelegen”, meinte Tina. Und deswegen stelle ich die Frage auch gleich an euch: Findet ihr weniger Sex in fortschreitendem Beziehungs-Alter ganz normal oder habt ihr so eure Tricks, mit denen ihr das frisch verliebte Treiben auch nach Jahren noch aufrecht erhaltet?

Her mit euren Tipps!

Eure Janina






Einsam durch zu viel Zweisamkeit?

04.
Jul 2012

Die Verliebten unter euch werden dieses Problem wahrscheinlich kennen: Man ist verliebt, man will jede freie Minute mit seinem Partner zu Hause verbringen und eh man sich versieht sind gemeinsame Abende auf der Couch das Normalste auf der Welt und es hagelt Beschwerden von den Freundinnen. Auch ich kann das ganz gut! Anstatt nach einem anstrengenden 10-Stunden-Arbeitstag ausgehfertig in der nächsten Bar zu erscheinen, finde ich mich gerne in meiner ausgeleirten Jogginghose auf der Couch wieder und gucke einen Film mit meinem Liebsten.

Meinen vergebenen Freundinnen passiert das zwar auch ständig, unsere Single-Mädels allerdings haben wenig Erbarmen. Gestern hieĂź es mal wieder: “Mädelsabend”. Nach einer Flasche Sekt beschlossen meine Lieblings-Singles Sandra und Julia die Nacht in einer Bar durchzumachen und gnadenlos zu flirten. Meine vergebene Freundin Tina und ich gähnten schon beim Pläneschmieden und verkĂĽndeten schnell “Wir passen”. Nach einer endlosen Diskussion trennten sich dann tatsächlich die Wege zwischen Singles und Beziehungs-Glucken (ja, so wurden wir tatsächlich genannt) und Tina und ich blieben auf der Couch zurĂĽck.

Auch ich war mal ein wilder Single mit unglaublich viel Elan und schnuppere gerne ab und zu in diese Welt hinein. Aber trotzdem ziehe ich einen Abend mit meinem Liebsten einer durchtanzten Disco-Nacht vor. Und deswegen stelle ich mir inzwischen die Frage: Bin ich tatsächlich eine langweilige Beziehungs-Glucke geworden oder kommt das einfach mit dem Alter?

Wie sieht’s denn bei euch aus? Ist Tanzen mit den Mädels oder Kuscheln mit dem Liebsten eure liebste Abend-Beschäftigung? Und wie viel Zweisamkeit macht wirklich einsam?

Eure Janina






Wer zum Kuckuck trägt freiwillig einen Body?

28.
Jun 2012

Heute sprechen wir über eines meiner größten Kindheits-Traumata: Den Body. Als Kind wurde ich von meiner Mama gezwungen, im Winter Bodys zu tragen, um mir keine Blasenentzündung zu holen. Dieses Jahr muss ich mit Erschrecken feststellen: Der Body ist voll im Trend. Dank meines kleines Bäuchleins und einiger Fettpölsterchen an der Hüfte, kommt der Body für mich eh nicht wirklich in Frage. Aber auch davon abgesehen frage ich mich momentan fast täglich: Wer trägt freiwillig einen Body?

Als ich mich letzte Woche mit meiner Freundin Luisa traf, stellt ich ihr genau diese Frage. Und ihr Antwort lautete: “Der Body ist meine Geheimwaffe. Zaubert extra Pfunde weg und hält schön warm.” Und Du fĂĽhlst Dich nicht wie eine Pellwurst dabei? – Nein, das habe ich nicht gesagt, sondern nur gedacht. Aber eine Frage, die mir schon lange auf den Nägeln brennt, musste ich ihr stellen: “Du gehst also mit dem Body zur Arbeit und ziehst Dich dann auf der Toilette jedes mal halb nackt aus, nur um zu pinkeln?” Ihre ĂĽberraschende Antwort lautete: “Nö, manchmal zieh ich den Body unten auch einfach nur zur Seite!” Damit beendete ich das Gespräch schnell, um mir das Mittagessen nicht ganz zu versauen. Aber trotzdem stelle ich mir selbst bis heute die Frage: WĂĽrde ich mich im BĂĽro-Klo eher obenrum frei machen oder meinen Body wie ein Wildpinkler zur Seite ziehen und einen kleinen Unfall riskieren? Zum GlĂĽck stellt sich mir die Frage als Nicht-Body-Trägerin nur rein hypothetisch. Aber wie sieht es denn bei euch aus?

Habt ihr eine ähnliche Hassbeziehung zum Body wie ich oder könnt ihr gar nicht mehr ohne diesen Einteiler?

Eure Janina

 






Wenn die biologische Uhr tickt…

21.
Jun 2012

Die meisten meiner Freundinnen sind inzwischen unter der Haube und starten mit der Familienplanung. Alleine in diesem Jahr erwarten wir im Freundeskreis zwei Babys und das erste für 2013 hat sich auch schon angekündigt. Wie ich ja bereits in einem anderen post erwähnte, träumte ich als Jugendliche zwar immer davon, mit 30 bereits zweifache Mama zu sein. Doch irgendwie kamen Karrierepläne und noch viel mehr bisher dazwischen. Auch wenn ich mich mit meinen 30 Jahren ungerne vorläufig bzw. dauerhaft von Partys, Job und engen Miniröcken verabschieden möchte – so langsam wird das Ticken meiner biologischen Uhr unüberhörbar.

Auch wenn man sich manchmal ĂĽber diese ernsten Dinge des Lebens nicht unbedingt Gedanken machen möchte, ertappe ich mich immer wieder beim Kopfkino. Mein Kerl ist von meinem unaufhörlichen Baby-Gebrabbel schon leicht genervt. Und auch meine Freundin Laura hatte beim gestrigen Shoppingbummel nur eine Antwort fĂĽr mich: “Werd schwanger oder hör endlich auf, Dir so viele Gedanken zu machen!” Aber wenn das nur immer so einfach wäre?

Wie sieht es denn bei euch so aus? Habt ihr schon Babys, seid ihr eifrig mit der Planung beschäftigt oder ist das Mamawerden noch in weiter Ferne? Und vor allem: Wann weiß man, dass der richtige Zeitpunkt für Baby No. 1 gekommen ist?

Eure Janina

 






Lesbisch fĂĽr eine Woche!

14.
Jun 2012

Zugegeben, mit einer Anekdote zum Thema “lesbische Beziehung” kann ich selbst leider nicht prahlen. Meine Freundin Lara allerdings schon! Beim gestrigen Mädels-Abend kamen wir nach einigem Erfahrungsaustausch ĂĽber neue Schuhe, nervige Arbeitskollegen und den ĂĽblichen Berufswahnsinn natĂĽrlich wieder auf unser Lieblingsthema zu sprechen: Männer! Nachdem wir ein wenig ĂĽber unsere besseren Hälften und deren Macken hergezogen hatten, rutschte mir Folgenedes heraus: “Manchmal wäre es wohl einfacher, mit einer Frau zusammen zu sein.” Laras Antwort: “Einfacher ‘ja’, spannender aber nicht. Glaub mir, ich hab’s probiert!” Danach fielen uns Mädels erst einmal nacheinander die Kinnlade runter.

Geködert mit einer neuen Flasche Wein, erzählte Lara ihre “lesbisch-fĂĽr-eine-Woche”-Story, die sich vor etwa 4 Jahren zugetragen haben soll. Lara hatte sich gerade frisch von ihrem Freund getrennt und lernte die – wie sie es nannte – “ziemlich heiĂźe” Nadine kennen. Nadine jedenfalls war – und ist es wahrscheinlich immer noch – lesbisch und warf sofort ein Auge auf Lara. Nachdem sie sich ein paar mal getroffen hatten und irgendwann auch ein paar Cocktails zu viel intus hatten, ging Lara schlieĂźlich auf Nadines Annäherungsversuche ein und landete mit ihr im Bett. Rumknutschen und ein bisschen mehr war, wie Lara sagte, noch sehr nach ihrem Geschmack. Spätestens beim Sex aber fehlte ihr einfach etwas. Das gewisse Etwas, mit dem eben nur ein Mann auftrumpfen kann. Ihr wisst schon … Auch wenn ich noch nichts mit einer Frau hatte, war mein erster Gedanke: Sex ohne IHN – pardon Mädels, aber das wäre fĂĽr mich einfach nichts!

Wie seht ihr das? Vergnügt ihr euch ganz gern mal ohne ihn und IHN im Bett oder gehört das männliche, gute Stück für euch zum Sex einfach dazu?

Eure Janina

 






GroĂźe Brust vs. schlanke Beine

07.
Jun 2012
"Tausche Glasbausteine gegen Doppel D!"

"Tausche Glasbausteine gegen Doppel D!"

Wir Frauen kennen ja dieses Problem: Wir wollen immer genau das haben, was wir nicht haben. Bei mir sind es zum Beispiel glatte Haare, Sommersprossen und ein dĂĽnner Bauch. Andere wĂĽrden fĂĽr meine lockigen Haare wahrscheinlich töten – ich hingegen wĂĽrde einiges tun, um sie endgĂĽltig loszuwerden. Diese Woche ging ich mit meiner Freundin Sandra in die Sauna. Und ja, auch wir haben mal wieder das “Du hast da was, das ich gern hätte”-Spiel gespielt. Kurz zur Erklärung: Sandra ist groĂź, super dĂĽnn und hat eine wie ich sie nenne “Laufsteg-Model-Figur”. Ich hingegen bin relativ kurvig, habe ein bisschen Speck um die HĂĽften und groĂźe BrĂĽste.

Als wir beiden im Badeanzug im Schwimmbereich des Entspannungs-Tempels rumplantschten, fing Sandra an, sich über ihre zu kleinen Brüste zu beschweren. Ich fing bei der Gelegenheit natürlich gleich mit meinem ewig festsitzenden Hüftspeck an. Und natürlich kamen wir wieder auf die Idee, der anderen den flachen Bauch bzw. die großen Brüste klauen zu wollen. Nach einem kurzen Schlagabtausch stellten wir aber beide schnell fest, dass wir trotz unserer Makel nie etwas dagegen tun würden. Eine OP oder ähnliches kommt weder für Sandra, noch für mich in Frage. Und noch eines stellten wir beide fest: Mit zunehmendem Alter nimmt auch die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper zu. Mir kommt es jedenfalls so vor, als ob ich mich von Jahr zu Jahr mehr mit meinen Macken anfreunden kann, anstatt sie zu verstecken.

Klar, über die eigenen Schwächen zu meckern gehört zum Frausein einfach dazu. Auch, wenn man die kleinen Makel mit der Zeit lieben lernt. Oder wie seht ihr das?

Eure Janina

 






Single mit Karriere sucht…

31.
Mai 2012
Kleinen Höllentripp gefällig? Wie wäre es mit einem Online-Date?

Kleinen Höllentripp gefällig? Wie wäre es mit einem Online-Date?

Gestern Abend haben wir Mädels uns zum Essen mit unserem Freund Christian getroffen. Christian ist Single und weint sich gerne mal bei der Damenwelt die Ohren aus, wenn es um das Thema Dating geht. Seit ĂĽber einem Jahr ist er nun auf der Suche nach Mrs. Right und holt sich von uns allesamt vergebenen Damen den ein oder anderen Tipp vor und nach seinen Dates ab. Seine Dating-Karriere in den letzten Monaten beschränkte sich vor allem auf alternative Hippie-Mädels und ein versnobbtes Prinzesschen, das längst den Status “viel-zu-alt-um-noch-bei-Mama-zu-wohnen” erreicht hatte. Beruflich hingegen ist Christian auf der Ăśberholspur in der Werbebranche. Und genau da sehen wir Mädchen das ganz groĂźe Problem. Christian geht inzwischen auf die groĂźe 35 zu und da möchte man doch eher eine Frau mit klarem Ziel und eigenem Gehalt, als ein unentschlossenes Prinzesschen mit sehr präsentem Papa.

Nach unserem Abendessen saĂźen meine Freundin Nadja und ich noch ein wenig zusammen und haben uns das ganze Gespräch durch den Kopf gehen lassen. Wir beide sind glĂĽcklich vergeben und dafĂĽr gleich doppelt dankbar. Denn ich wĂĽĂźte einfach gar nicht, wo ich in meinem Alter als ausgeprägter Partymuffel auch nur einen Mann finden sollte. Ja, Online-Dating ist wohl die zeitgemäße Lösung, aber so im Internet jedem ĂĽber den Weg trauen – das ist sowohl Christian als auch uns Mädels nicht sehr geheuer. Ich habe bis zu meinem 27. Lebensjahr auf Mr. Right warten mĂĽssen und muss zugeben, dass sich die Suche mit jedem Jahr weiter erschwert hat.

Wie sieht’s den bei euch aus? GenieĂźt ihr den Dating-Wahnsinn noch in vollen ZĂĽgen oder geht auch ihr noch mit offenen Augen und einem groĂźen Wunschzettel alleine durch’s Leben?

Eure Janina