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Sport bedeutete fĂŒr Steffi schon immer alles. Als die junge Polizistin 2011 Deutsche Meisterin im Ultratrail wird, ahnt sie noch nicht, dass sie zu diesem Zeitpunkt lĂ€ngst schwanger ist. Wie sie Baby und Sport nun unter einen Hut kriegt – davon erzĂ€hlt sie in ihrem Blog.

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Die erste Wanderung

25. Jun 2012

Autor Stefanie Felgenhauer

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Unser kleiner Schatz wĂ€chst und gedeiht!! “Dank” der Flasche nimmt sie auch endlich gut zu!

Am vergangenen Wochenende entschlossen wir uns dazu, das Experiment Reisen mit Baby anzutreten. Mein Mann musste beruflich ins Kleinwalsertal und wir fuhren mit! Schließlich ist er sehr sehr viel unterwegs und wenn wir nicht mitfahren können, dann bekommt er fast nichts von ihr mit. Auch unsere Hebamme war der Meinung, dass solange wir ruhig bleiben und bei ihr sind alles in Ordnung ist.

Also packten wir unser Auto mit allen erdenklichen Sachen fĂŒr die Kleine voll, von der Kinderwagenwanne, die als Bett dienen sollte ĂŒber Windeln, Wasserkocher, Flaschen, Pulver bis hin zu SpucktĂŒcher, Kuscheldecke und natĂŒrlich Tragetuch. Gott sei Dank haben wir ein großes Auto…

Uns wurde sehr schnell klar, dass es mit Baby unmöglich ist einen Zeitplan einzuhalten. Mit einigen Trink- und Kuschelpausen erreichten wir, zwar entspannt aber nach erst nach sehr langer Fahrzeit das Kleinwalsertal. Im kleinen Berghotel wurden wir sehr nett empfangen und spÀtestens beim abendlichen Grillen eroberte die Kleine die Herzen der anderen GÀste im Sturm!

Am Sonntag machten wir uns dann auf zur ersten Wanderung! Paula kam bei mir ins Tragetuch und wĂ€hrend mein Mann seiner Arbeit nach ging, eroberten Paula und ich die Bergwelt. Wir machten auf der BergunthĂŒtte und der Alpe Widderstein Rast – ĂŒbrigens sehr zu empfehlen als Ausflugsziele – , wo unsere Prinzessin bald der Star war! Gott sei Dank bekommt sie das noch nicht so mit, sonst wĂŒrde es ihr sicher zu Kopf steigen!  Bei bestem Wetter wanderten wir insgesamt vier Stunden durch die Gegend und bis auf eine Trinkpause verschlief die Kleine ihre erste Wanderung unbeindruckt.

Meine Schultern straften mich abends fĂŒr diese Unternehmung! Das Tragetuch ist doch immer noch ungewohnt und mein Körper noch nicht so fit wie er sein sollte… Ich holte mir einen anstĂ€ndigen Sonnenbrand an den Armen und im Nacken, außerdem war die Nackenmuskulatur “etwas” verspannt. Und fertig war ich abends, die Beine taten weh wie nach nem Lauf. Es ist doch noch nicht alles so wie es sein soll…

Nach diesem aufregenden Tag fuhren wir abends wieder ganz entspannt heim! Aber die folgende Nacht sollte nicht so entspannt werden… Paula musste das Erlebte erst verarbeiten und dachte gar nicht daran zu schlafen. Sie war total unruhig und fing immer wieder an zu weinen. Erst an uns geschmiegt schlief sie dann doch endlich ein! Der nĂ€chste Tag ging Ă€hnlich weiter. Sie war unruhig und schlecht gelaunt, erst mittags ließ sich sich von mir in den Schlaf tragen. Nun sollen wir es laut Hebamme mal mit Pucken probieren, da sie im Schlaf so viel strampelt und zappelt. Hoffentlich hilft das…

Es war wohl doch etwas sehr aufregend! Aber wenn Paula nicht mitfahren kann, hat mein Mann kaum etwas von ihr! Und mir tut es auch sehr gut, wenn ich in seiner NĂ€he sein kann! Trotzdem habe ich immer wahnsinnige Angst sie zu ĂŒberfordern… Und keiner kann mir sagen ob ich die richtige Entscheidung treffe…

 



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